Das Projekt

Das Ziel des Projekts ist es, eine „Ressourcenleichte Gesellschaft“ vorstellbar zu machen. Es werden Leitbilder einer Gesellschaft entwickelt, die aus sich selbst heraus Ressourcenschonung und soziale Gerechtigkeit mit einer dauerhaft tragfähigen ökonomischen Grundlage verbindet.

Diese Leitbilder werden dann an der Alltagsrealität der Menschen gespiegelt. Die identifizierten Leitbilder und die Ergebnisse zu ihrer Akzeptanz in verschiedenen sozialen Gruppen werden in die Gesellschaft kommuniziert, und es werden (politische) Handlungsempfehlungen erarbeitet, wie diese Ressourcenleichte Gesellschaft erreicht werden kann.

Der Fokus des Projektes liegt auf den Veränderungsmöglichkeiten von Lebensstilen und Alltagsroutinen. Im Ergebnis wird eine gesellschaftlich orientierte Perspektive für die grundlegende Transformation hin zu einer nachhaltigen sozio-ökonomischen Sphäre entworfen. Thematisiert werden mögliche Endzustände (Leitbilder als Ankunftsperspektiven), potentielle strategische Pfade dorthin sowie Erfolgsfaktoren und Hemmnisse als Bedingungen ihrer Realisierung und Anschlussfähigkeit in unterschiedlichen sozialen Milieus. Fundament hierfür ist der Ansatz des Systemsprungs, d.h. eines radikalen gesellschaftlichen Wandels hin zu nachhaltigen Produktions- und Konsumformen.

Das Projekt bedient sich der Instrumente der Zukunfts-, Nachhaltigkeits- und empirischen Sozialforschung. Das vom Umweltbundesamt (UBA) und Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) geförderte Projekt wird gemeinsam vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Z_punkt GmbH The Foresight Company und sociodimensions - Institute for Socio-cultural Research bis September 2016 durchgeführt.

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